MPU Allgemein

Geschichtliches zur MPU

Führerschein wieder bekommen dank MPU-Gutachten

MPU: Der Weg zum Führerschein

Der Anfang der medizinisch-psychologischen Untersuchung liegt in den frühen fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts zurück.
Viele der Soldaten des 2. Weltkriegs kamen zu diesem Zeitpunkt aus den Gefangenschaften der Siegemächte zurück. Viele von den Soldaten
litten nicht nur unter körperlichen Verletzungen sondern auch unter psychischen Störungen. Die Fahrerlaubnis musste zwischen geeigneten und ungeeigneten Bewerbern von der Behörde unterschieden werden. Da musste eine Regelung her. Aus diesem Grund wurde vom Bundesministerium für Verkehr der Regelung „Krankheit und Kraftverkehr“ festgelegt. Dann wurde die medizinisch-psychologische Begutachtung durch Ärzte und Psychologen eingeführt.

Mitte der 70er bis in die 80er Jahre musste man ebenfalls zu einer medizinisch-psychologischen Unterusuchng, wenn man drei Mal die theoretische Fahrerlaubnisprüfung nicht bestanden hatte. So hatte der „Idiotentest“ seinen Ursprung. In den 70er Jahren aufgrund von vielen Verkehrsunfällen mit Toten (ca. 20.000 pro Jahr) angestiegen waren, musste jeder zur MPU, der unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol im Straßenverkehr auffällig war. So ist dies bis heute so geblieben. Huetzutage spielen die gesundhetlichen Hindernisse solange die Psyche mitspielt, keine Rolle mehr. Denn lediglich ein Fachmediziner und ein Prüfer (aaSoP) oder ein amtlich anerkannter Kfz-Sachverständiger der Fahrerlaubnisbehörde legen fest, unter welchen Voraussetzungen der jenige erfüllen muss um eine Fahrerlaubnis erteilt werden kann.

MPU: so besteht man den Idiotentest

Der Begriff MPU stammt aus den Anfängen der 50er Jahren. Damals war es üblich, dass jeder zur einer MPU musste, der mehrmals die Führerscheinprüfung durchgefallen war. Mit der MPU kursieren auch einige Anekdoten: ein Prüfling soll einmal alle drei Kugel übereinander stapeln.

MPU aus heutiger Sicht.

Laut BASt der Bundesanstalt für Straßenwesen, im Jahr 2008 mussten 100.000 Verkehrsteilnehmer zu einer medizinisch-psychologischen Untersuchung. Die häufigste Ursache waren: Trunkenheit am Steuer 56% der Fälle. Am zweiten Platz war der Drogen- & Medikamentenmissbrauch – dies sind 18% der Beworfenen.

An letzter Stelle kommen dann die Verkehrssünder, die volle 8 Punkte in der Flensburger Verkehrsdatei erreicht haben.